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Der Lebenszyklus eines Haares

Echthaar lebt durchschnittlich 5-6 Jahre und sein Lebenszyklus umfasst 3 Phasen: Anagen, Katagen und Telogen. In dieser Zeit befinden sich etwa 100.000 Haare auf dem Kopf, von denen etwa 100.000 täglich in einem natürlichen Prozess verloren gehen und die meisten Menschen nicht einmal jeden Tag bemerken. Das Problem tritt auf, wenn die Zahl der Haarausfälle alarmierend zunimmt und beim Kämmen oder Waschen beobachtet wird.

Im Lebenszyklus eines Haares gibt es 3 Phasen:

  • Anagenphase – die aktive Phase, in der das Haar wächst (dauert ca. 5 Jahre) – durch die Erhöhung der Zellzahl in der Papille entsteht der Haarschaft, der in die Haut eindringt und durchschnittlich 1-1,5 cm pro Monat wächst;
  • Catagen-Phase – die Übergangsphase zwischen der Wachstums- und Ruhephase, die Wurzel schrumpft, stoppt die Nährstoffaufnahme und das Haarwachstum wird gehemmt (dauert ca. 2-4 Wochen); während dieser Zeit beginnt sich eine neue Papille zu bilden, die das neue Haar zum Leben erweckt;
  • Telogenphase – eine Ruhephase, gekrönt von Haarausfall (dauert ca. 4-8 Wochen); ein neuer Stamm erscheint an seiner Stelle.

Bei einem gesunden Menschen befinden sich 85% der Haare in der Wachstumsphase und etwa 10-15% in der Prolapsphase. Das Problem der Kahlheit tritt auf, wenn zu viel Haar zur Ruhe kommt und am Ende ausfällt. Menschen mit einer kürzeren Wachstumsphase sind nicht in der Lage, langes Haar zu wachsen (Haare fallen aus, bevor sie die gewünschte Länge erreichen).

Warum fallen Haare aus?

Eine der häufigsten Ursachen für Haarausfall ist:

  • genetische Bedingungen (z.B. androgene Alopezie – die häufigste Form der Alopezie bei Männern, auch bei Frauen)
  • hormonelle Faktoren (androgene Alopezie, Haarausfall nach der Schwangerschaft, Menopause, Hypothyreose, hormonelle Verhütung)
  • übermäßiger Stress (es wird angenommen, dass sich auf diesem Substrat Alopezie entwickelt),
  • Hautkrankheiten (z.B. Schuppen, Mykosen, AD),
  • Ernährungsdefizite (Mangel an Vitaminen und Nährstoffen),
  • saisonaler Haarausfall im Herbst und Winter (infolge der Deregulierung des Haarwachstumszyklus),
  • Mechanische Beschädigung des Haares (es wird angenommen, dass starkes Binden oder das Tragen von Kappen über viele Jahre die Zwiebeln schwächt),
  • Fehler in der Pflege (Übermaß an Stylingbehandlungen, z.B. Hitze, Chemikalien, etc.)

Denken Sie daran, dass Sie immer die richtige Diagnose benötigen, bevor Sie sich für eine Behandlung entscheiden. Die Wirksamkeit und Sicherheit der Therapie hängt von der richtigen Diagnose der Ursache des Haarausfalls ab.